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Gescheiterte Flucht

Gescheiterte Flucht

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Kundenrezensionen

  • 05.04.2014
    Das Buch nimmt uns mit in das Jahr 1849. Im Süden von Schlesien lebt Oberförster Grüning, von den Dorfbewohnern auch der einsame Sonderling aus dem Hochwald genannt, in seinem Forsthaus und genießt die Einsamkeit des Waldes. Sein geregeltes Leben wird unterbrochen, als sich ein Wilddieb in seinem Revier zu schaffen macht. Während eines Kontrollgangs durch den Wald begegnet er der hübschen Rahel von Bredow, der es mit ihrer lebensfrohen Art gelingt, ihn aus der Reserve zu locken. Als dann noch ein alter Feind von früher auftaucht, wird das Leben des Oberförsters endgültig durcheinander gebraucht- leider nicht unbedingt zum Guten& Von der erste Seite an hat die Geschichte eine angenehme Atmosphäre, die durch die Schönheit der Natur im Hochwald entsteht. Die Beschreibungen sind kurz, aber prägnant und umrahmen die eigentliche Geschichte: Diese besteht aus vielen Dialogen und lässt sich trotz einer altertümlichen, der damaligen Zeit angemessenen Sprache schnell und verständlich lesen. Die Sprache unterstützt ebenfalls das Gefühl, in eine andere Welt zu tauchen. Dass Motto des Boas-Verlags, in dem der Roman erschienen ist, lautet Damit das Christsein nicht beim Schmökern endet. Genau dieser Gedanke findet sich bei der Umsetzung der Hochwald-Saga wieder. Rahel von Bredow ist überzeugte Christin. Sie kommt darüber mit dem Oberförster, der den Glauben an Gott vor vielen Jahren aufgegeben hat, ins Gespräch. Auch andere Personen aus dem Buch sind Christen und beten oder reden über Gott. So wird der christliche Glaube im Roman konsequent, authentisch und unaufdringlich vermittelt. Wie es sich aus der Inhaltsangabe abzeichnet, sind die Hauptpersonen ungewöhnliche und gegensätzliche Charaktere. Neben Rahel und dem Oberförster gibt es mehrere Personen aus Freundeskreis und Verwandtschaft, die ebenfalls ausgeprägte Eigenschaften haben und mit ihren Marotten für Unterhaltung sorgen. Zugleich machen sie das Buch sehr komplex, da alle Ereignisse genau aufeinander abgestimmt sind. Insgesamt ein unterhaltsamer, spannender erster Teil einer Trilogie mit Jagd, Intrigen, Schmerz und Liebe. Band zwei sollte schon bereitliegen! Hochwald genannt, in seinem Forsthaus und genießt die Einsamkeit des Waldes. Sein geregeltes Leben wird unterbrochen, als sich ein Wilddieb in seinem Revier zu schaffen macht. Während eines Kontrollgangs durch den Wald begegnet er der hübschen Rahel von Bredow, der es mit ihrer lebensfrohen Art gelingt, ihn aus der Reserve zu locken. Als dann noch ein alter Feind von früher auftaucht, wird das Leben des Oberförsters endgültig durcheinander gebraucht- leider nicht unbedingt zum Guten& Von der erste Seite an hat die Geschichte eine angenehme Atmosphäre, die durch die Schönheit der Natur im Hochwald entsteht. Die Beschreibungen sind kurz, aber prägnant und umrahmen die eigentliche Geschichte: Diese besteht aus vielen Dialogen und lässt sich trotz einer altertümlichen, der damaligen Zeit angemessenen Sprache schnell und verständlich lesen. Die Sprache unterstützt ebenfalls das Gefühl, in eine andere Welt zu tauchen. Dass Motto des Boas-Verlags, in dem der Roman erschienen ist, lautet Damit das Christsein nicht beim Schmökern endet. Genau dieser Gedanke findet sich bei der Umsetzung der Hochwald-Saga wieder. Rahel von Bredow ist überzeugte Christin. Sie kommt darüber mit dem Oberförster, der den Glauben an Gott vor vielen Jahren aufgegeben hat, ins Gespräch. Auch andere Personen aus dem Buch sind Christen und beten oder reden über Gott. So wird der christliche Glaube im Roman konsequent, authentisch und unaufdringlich vermittelt. Wie es sich aus der Inhaltsangabe abzeichnet, sind die Hauptpersonen ungewöhnliche und gegensätzliche Charaktere. Neben Rahel und dem Oberförster gibt es mehrere Personen aus Freundeskreis und Verwandtschaft, die ebenfalls ausgeprägte Eigenschaften haben und mit ihren Marotten für Unterhaltung sorgen. Zugleich machen sie das Buch sehr komplex, da alle Ereignisse genau aufeinander abgestimmt sind. Insgesamt ein unterhaltsamer, spannender erster Teil einer Trilogie mit Jagd, Intrigen, Schmerz und Liebe. Band zwei sollte schon bereitliegen!
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  • 30.03.2014
    "...wenn Sie vor Gott davon laufen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Seine Geschenke Sie nicht erreichen..." Wir schreiben das Jahr 1849. Albert Grüning ist Oberförster in der Grafschaft Glatz. Er gilt wegen seiner unfreundlichen Art als Sonderling. Seine Haushälterin Trine kann ihn nur selten etwas Recht machen. Selbst sein Freund Franz Marwitz dringt nicht zu ihm durch. Doch gerade er hat Grüning schon anders erlebt. In seinem Beruf ist Grüning sehr gewissenhaft und korrekt. Deshalb ist er nicht erfreut, dass plötzlich in seinem Revier ein Wilderer auftaucht. Ministerialdirektor Hermann Wittemann ist seit kurzem Grünings Vorgesetzter. Der Mann ist vom Hass zerfressen und sinnt auf Rache. Ein Geschehen in der Vergangenheit hat tiefe Spuren hinterlassen. Viktor von Bredow ist Hermanns Schwager. Da Viktor in finanziellen Schwierigkeiten ist, bittet er Hermann um Hilfe. Der gewährt sie, verlangt aber im Gegenzug, dass Rahel von Bredow seinen Sohn Lothar heiratet. Während Rahel von ihrer Mutter im christlichen Glauben erzogen wurde und den bewusst lebt, lässt Lothar keinerlei Vergnügen aus. Mit dieser Konstellation der Protagonisten hat der Autor einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Situation spitzt sich zu, als Mutter und Tochter von Bredow in Wölfelsgrund zur Kur sind. Im Wald begegnet Rahel dem Förster. Die junge Frau hinterlässt erste Kratzer an seiner harten Schale. Interessant ist die Entwicklung der Protagonisten während der Handlung des Romans. Niedertracht, Ehrgeiz und Intrige treffen auf Glaube, Vergeben und Hoffnung. Nach und nach erhalte ich als Leser Einblick in die Vergangenheit der Protagonisten und ihre vielfältigen Verflechtungen. Selbst die Nebenrollen haben einen wichtigen Part in der Handlung. Das zeigt sich in tiefgründigen Gesprächen über Fragen des Glaubens. Tod und Abschied, Vergebung und Neuanfang sind die Grundlagen dafür. Diese Themen sind geschickt in die abwechslungsreiche Handlung eingefügt und wirken nie aufgesetzt. Speziell Rahel wirkt in diesen Gesprächen sehr reif für ihr Alter. Auch obiges Zitat stammt von ihr. Die Sprache des Buches ist der Zeit angepasst. Das zeigt sich nicht nur in den Anreden der handelnden Personen, auch in mancher Wortwahl. Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch. Szenen mit Gänsehautgarantie wechseln zwischen emotional berührenden Stellen. Beides wird exakt beschrieben. Die Verwendung von Metaphern beherrscht der Autor genauso wie die treffsichere Wiedergabe von Gefühlen. Das Buch mit Informationen über die Zeit, in der der Roman spielt. Dazu gehören auch Maßeinheiten. Eine Karte ermöglicht mir als Leser die Orientierung. Das Cover mit dem Förster im dunklen Hintergrund und der nachdenklichen jungen Frau passt zum Inhalt des Buches. Auch der Titel trifft aus mindestens zwei Gründen den Kern des Buches. Das aber möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat die abwechslungsreiche Handlung und die interessanten Gespräche. Grüning ist Oberförster in der Grafschaft Glatz. Er gilt wegen seiner unfreundlichen Art als Sonderling. Seine Haushälterin Trine kann ihn nur selten etwas Recht machen. Selbst sein Freund Franz Marwitz dringt nicht zu ihm durch. Doch gerade er hat Grüning schon anders erlebt. In seinem Beruf ist Grüning sehr gewissenhaft und korrekt. Deshalb ist er nicht erfreut, dass plötzlich in seinem Revier ein Wilderer auftaucht. Ministerialdirektor Hermann Wittemann ist seit kurzem Grünings Vorgesetzter. Der Mann ist vom Hass zerfressen und sinnt auf Rache. Ein Geschehen in der Vergangenheit hat tiefe Spuren hinterlassen. Viktor von Bredow ist Hermanns Schwager. Da Viktor in finanziellen Schwierigkeiten ist, bittet er Hermann um Hilfe. Der gewährt sie, verlangt aber im Gegenzug, dass Rahel von Bredow seinen Sohn Lothar heiratet. Während Rahel von ihrer Mutter im christlichen Glauben erzogen wurde und den bewusst lebt, lässt Lothar keinerlei Vergnügen aus. Mit dieser Konstellation der Protagonisten hat der Autor einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Situation spitzt sich zu, als Mutter und Tochter von Bredow in Wölfelsgrund zur Kur sind. Im Wald begegnet Rahel dem Förster. Die junge Frau hinterlässt erste Kratzer an seiner harten Schale. Interessant ist die Entwicklung der Protagonisten während der Handlung des Romans. Niedertracht, Ehrgeiz und Intrige treffen auf Glaube, Vergeben und Hoffnung. Nach und nach erhalte ich als Leser Einblick in die Vergangenheit der Protagonisten und ihre vielfältigen Verflechtungen. Selbst die Nebenrollen haben einen wichtigen Part in der Handlung. Das zeigt sich in tiefgründigen Gesprächen über Fragen des Glaubens. Tod und Abschied, Vergebung und Neuanfang sind die Grundlagen dafür. Diese Themen sind geschickt in die abwechslungsreiche Handlung eingefügt und wirken nie aufgesetzt. Speziell Rahel wirkt in diesen Gesprächen sehr reif für ihr Alter. Auch obiges Zitat stammt von ihr. Die Sprache des Buches ist der Zeit angepasst. Das zeigt sich nicht nur in den Anreden der handelnden Personen, auch in mancher Wortwahl. Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch. Szenen mit Gänsehautgarantie wechseln zwischen emotional berührenden Stellen. Beides wird exakt beschrieben. Die Verwendung von Metaphern beherrscht der Autor genauso wie die treffsichere Wiedergabe von Gefühlen. Das Buch mit Informationen über die Zeit, in der der Roman spielt. Dazu gehören auch Maßeinheiten. Eine Karte ermöglicht mir als Leser die Orientierung. Das Cover mit dem Förster im dunklen Hintergrund und der nachdenklichen jungen Frau passt zum Inhalt des Buches. Auch der Titel trifft aus mindestens zwei Gründen den Kern des Buches. Das aber möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat die abwechslungsreiche Handlung und die interessanten Gespräche.
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  • 30.03.2014
    Mit einem tiefen Seufzer der Zufriedenheit tauche ich aus dem Jahre 1850 wieder in der Realität auf und verlasse bedauernd den Wölfelsgrund in Schlesien, in dessen zentralem Knotenpunkt, der Altenburg, sich die Schicksale der Protagonisten immer wieder kreuzen, und letztendlich erfüllen. Was Michael Meinert mir mit diesem Buch beschert hat, war exzellente Unterhaltung auf hohem Niveau. Ein tragisches Schicksal, verwoben mit großer Schuld, Verbitterung, und einer zarten Liebesgeschichte, die sich langsam anbahnt. Dazu ein Kriminalfall, dessen Spannungsbogen sehr gut aufgebaut ist und der nach dem ersten Drittel des Buches kontinuierlich steigt und für ein fulminantes Finale sorgt. Oberförster Albert Grünling, ein verbitterter und griesgrämiger Menschenfeind, der seinen wohlmeinenden Mitmenschen das Leben schwer macht, trifft auf die junge, gottesfürchtige Rahel von Bredow. Bereits die erste Begegnung mit der ruhigen, innerlich strahlenden jungen Frau verunsichert Albert, der mit ihrer unvoreingenommenen Art und ihrem unerschütterlichen Glauben überfordert ist. Ein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit veranlassten den Förster, einen eisernen Schutzwall um sein Herz zu ziehen, der bislang von niemandem durchbrochen werden konnte. Das jähe Auftauchen eines Wilddiebs im ansonsten ruhigen Revier bringt zusätzliche Unruhe in den Wald und setzt den Oberförster unter Druck. Das Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forste verlangt die unverzügliche Ausforschung des Wilderers und droht mit drastischen Konsequenzen im Falle von Grünings Versagen. Zu allem Übel taucht auch noch ein alter Rivale und Erzfeind des Försters auf, der Böses im Schilde führt. Als Albert Grünling nach vielen Widrigkeiten eine Spur des Wilderers entdeckt, ist es beinahe zu spät & und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Der Autor hat mich mit seiner ausgeklügelt konstruierten Geschichte hervorragend unterhalten und den Spannungsbogen konstant hoch gehalten. Der einnehmende Schreibstil sorgte für steten Lesefluss, die der damaligen Zeit angepassten Sprache der handelnden Figuren hat mich sehr für sich eingenommen und trug viel dazu bei, die exzellent ausgearbeiteten Charaktere noch glaubwürdiger zu gestalten. Besonders intensiv darf man als Leser an der Entwicklung Albert Grünings teilhaben, wobei Michael Meinert aber auch äußerst sympathische Nebenfiguren ins Geschehen einbringt. Der Glaube an Gott ist ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, diese beeindruckende Lektüre wurde durch berührenden Aussagen und Erkenntnissen der Protagonisten sehr bereichert. Ich möchte an dieser Stelle auch die Aufmachung des Buches positiv hervorheben, bei dem bereits auf dem Cover ersichtlich ist, dass es sich hierbei um den ersten Teil der Hochwald-Saga handelt. Die im Vorwort angeführten detaillierten Fakten sowie die Landkarte zum Ort der Handlung sorgten für eine kurze, aber fundierte Vorinformation und erleichterten mir die räumliche Orientierung. Der Beginn eines jeden der insgesamt 42 Kapitel brachte zugleich stets einen Wechsel des Schauplatzes mit sich, und das stimmungsvolle Coverfoto passte meiner Ansicht nach perfekt zum Inhalt. Mein herzlicher Dank gilt dem BOAS-Verlag und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde, denen ich diese Leseerfahrung zu verdanken habe. Die rege Beteiligung von Autor und Verlag bei den Diskussionen um das Buch bescherten tiefere Einblicke um dessen Entstehen und lieferten höchst interessante Hintergrundinformationen. Vielen Dank auch dafür! Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und kann Gescheiterte Flucht uneingeschränkt weiterempfehlen. Fünf Bewertungssterne für dieses wirklich gelungene Leseerlebnis! Schlesien, in dessen zentralem Knotenpunkt, der Altenburg, sich die Schicksale der Protagonisten immer wieder kreuzen, und letztendlich erfüllen. Was Michael Meinert mir mit diesem Buch beschert hat, war exzellente Unterhaltung auf hohem Niveau. Ein tragisches Schicksal, verwoben mit großer Schuld, Verbitterung, und einer zarten Liebesgeschichte, die sich langsam anbahnt. Dazu ein Kriminalfall, dessen Spannungsbogen sehr gut aufgebaut ist und der nach dem ersten Drittel des Buches kontinuierlich steigt und für ein fulminantes Finale sorgt. Oberförster Albert Grünling, ein verbitterter und griesgrämiger Menschenfeind, der seinen wohlmeinenden Mitmenschen das Leben schwer macht, trifft auf die junge, gottesfürchtige Rahel von Bredow. Bereits die erste Begegnung mit der ruhigen, innerlich strahlenden jungen Frau verunsichert Albert, der mit ihrer unvoreingenommenen Art und ihrem unerschütterlichen Glauben überfordert ist. Ein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit veranlassten den Förster, einen eisernen Schutzwall um sein Herz zu ziehen, der bislang von niemandem durchbrochen werden konnte. Das jähe Auftauchen eines Wilddiebs im ansonsten ruhigen Revier bringt zusätzliche Unruhe in den Wald und setzt den Oberförster unter Druck. Das Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forste verlangt die unverzügliche Ausforschung des Wilderers und droht mit drastischen Konsequenzen im Falle von Grünings Versagen. Zu allem Übel taucht auch noch ein alter Rivale und Erzfeind des Försters auf, der Böses im Schilde führt. Als Albert Grünling nach vielen Widrigkeiten eine Spur des Wilderers entdeckt, ist es beinahe zu spät & und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Der Autor hat mich mit seiner ausgeklügelt konstruierten Geschichte hervorragend unterhalten und den Spannungsbogen konstant hoch gehalten. Der einnehmende Schreibstil sorgte für steten Lesefluss, die der damaligen Zeit angepassten Sprache der handelnden Figuren hat mich sehr für sich eingenommen und trug viel dazu bei, die exzellent ausgearbeiteten Charaktere noch glaubwürdiger zu gestalten. Besonders intensiv darf man als Leser an der Entwicklung Albert Grünings teilhaben, wobei Michael Meinert aber auch äußerst sympathische Nebenfiguren ins Geschehen einbringt. Der Glaube an Gott ist ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, diese beeindruckende Lektüre wurde durch berührenden Aussagen und Erkenntnissen der Protagonisten sehr bereichert. Ich möchte an dieser Stelle auch die Aufmachung des Buches positiv hervorheben, bei dem bereits auf dem Cover ersichtlich ist, dass es sich hierbei um den ersten Teil der Hochwald-Saga handelt. Die im Vorwort angeführten detaillierten Fakten sowie die Landkarte zum Ort der Handlung sorgten für eine kurze, aber fundierte Vorinformation und erleichterten mir die räumliche Orientierung. Der Beginn eines jeden der insgesamt 42 Kapitel brachte zugleich stets einen Wechsel des Schauplatzes mit sich, und das stimmungsvolle Coverfoto passte meiner Ansicht nach perfekt zum Inhalt. Mein herzlicher Dank gilt dem BOAS-Verlag und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde, denen ich diese Leseerfahrung zu verdanken habe. Die rege Beteiligung von Autor und Verlag bei den Diskussionen um das Buch bescherten tiefere Einblicke um dessen Entstehen und lieferten höchst interessante Hintergrundinformationen. Vielen Dank auch dafür! Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und kann Gescheiterte Flucht uneingeschränkt weiterempfehlen. Fünf Bewertungssterne für dieses wirklich gelungene Leseerlebnis!
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  • 29.03.2014
    Im Hochwald in Schlesien, nahe der Provinzhauptstadt Breslau, lebt 1850 der Oberförster Albert Grüning. Durch seine grobe und ungehobelte Art ist er überall als Sonderling verschrien. Da taucht die junge Rahel von Bredow in seinem Wald auf, gleichzeitig gibt es einen Wilddieb zu stellen, dessen Ergreifung sich als äußerst schwierig erweist. Seit vielen Jahren ist Albert auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und vor Gott, die ihn nun einzuholen scheint und doch muss Albert sich eingestehen, dass Rahel, trotz ihres starken Glaubens an Gott, für ihn mehr ist, als eine Besucherin. Meinung / Fazit: In diesem ersten Buch der Hochwald-Saga nimmt der Autor Michael Meinert den Leser mit in das Schlesien um 1850. In einem flüssigen Schreibstil und detaillierten Beschreibungen der Protagonisten und des Umfeldes läßt er den Leser teilhaben am Schicksal des Oberförsters Albert Grüning. Albert, der mit allen Mitteln ein schlimmes Erlebnis aus seiner Vergangenheit verdrängte, Gott den Rücken kehrte und in der Einsamkeit des Hochwald als Oberförster sein Leben in Ruhe leben wollte, wurde durch einen Feind aus der Vergangenheit daran gehindert. Aber der jungen, gottesfürchtigen Rahel gelingt es, ihn davon zu überzeugen, dass Gott ihn nicht verlassen hat und ändert damit Alberts Leben. Der Autor versteht es in seiner Geschichte Glaubensthemen an den richtigen Stellen zu platzieren. Sie fließen mit in die Geschichte ein, und sind ein wichtiger Bestandteil dieses überaus spannenden und lesenswerten Romans. Von mir eine Leseempfehlung. überall als Sonderling verschrien. Da taucht die junge Rahel von Bredow in seinem Wald auf, gleichzeitig gibt es einen Wilddieb zu stellen, dessen Ergreifung sich als äußerst schwierig erweist. Seit vielen Jahren ist Albert auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und vor Gott, die ihn nun einzuholen scheint und doch muss Albert sich eingestehen, dass Rahel, trotz ihres starken Glaubens an Gott, für ihn mehr ist, als eine Besucherin. Meinung / Fazit: In diesem ersten Buch der Hochwald-Saga nimmt der Autor Michael Meinert den Leser mit in das Schlesien um 1850. In einem flüssigen Schreibstil und detaillierten Beschreibungen der Protagonisten und des Umfeldes läßt er den Leser teilhaben am Schicksal des Oberförsters Albert Grüning. Albert, der mit allen Mitteln ein schlimmes Erlebnis aus seiner Vergangenheit verdrängte, Gott den Rücken kehrte und in der Einsamkeit des Hochwald als Oberförster sein Leben in Ruhe leben wollte, wurde durch einen Feind aus der Vergangenheit daran gehindert. Aber der jungen, gottesfürchtigen Rahel gelingt es, ihn davon zu überzeugen, dass Gott ihn nicht verlassen hat und ändert damit Alberts Leben. Der Autor versteht es in seiner Geschichte Glaubensthemen an den richtigen Stellen zu platzieren. Sie fließen mit in die Geschichte ein, und sind ein wichtiger Bestandteil dieses überaus spannenden und lesenswerten Romans. Von mir eine Leseempfehlung.
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  • 29.03.2014
    Schlesien, um 1850. Oberförster Albert Grüning ist tief in seinem Herzen verbittert, verletzt und unglücklich. Ihn plagen tiefe Schuldgefühle, vor denen er nun schon fast sein ganzes Leben davonläuft. Da kommt ein Sonnenstrahl in seinen Wald: Sie heißt Rahel von Bredow und ist der erste Mensch, der sich nicht an dem schroffen Äußeren des Försters stört. Zart und leise beginnt sie, die harte Schale um sein Herz zu knacken. Doch dann wird es richtig gefährlich: Rahels Vater hat andere Pläne für seine Tochter - nicht ganz freiwillig, denn er wird erpreßt. Als die Intrigen bei Rahel nicht zum Erfolg führen, wird Grüning angegriffen, bis zum bitteren Ende. Hochspannend - selbst Essen und Schlafen müssen unter diesem Buch leiden. Eigentlich lese ich nicht gern historische Romane. Im Allgemeinen sind sie mir zu flach: ein bißchen Herzschmerz in die Vergangenheit verlegt, mit altertümlicher Sprache garniert und mit etwas zeitgenössischer Würze überpudert. Weil ich bei Büchern die inneren Werte suche, genügt mir das in aller Regel nicht. Dieses Buch ist anders: Die Probleme sind dieselben, wie man sie heute auch noch findet, denn im Grunde plagt sich die Menschheit immer mit sich selbst - und das schon, seit sie besteht. Hier ist jedoch herausgearbeitet, wo sich die beschriebene Epoche von unserer Zeit unterscheidet. Es war nicht so einfach, Gerechtigkeit zu fordern, und Standesunterschiede waren schier unüberwindlich. Die einen hatten so viel Macht, daß die Korruption in vollster Blüte stand - und die anderen mußten darunter leiden. Aber das ist noch nicht alles: Ein Buch lebt von der Sprache, und die ist bemerkenswert. Der Stil und der unterschwellige Humor, gepaart mit der stetigen Spannung, die nur für kurze Erholungspausen nachläßt, hindert den Leser daran, das Buch zur Seite zu legen. Großartig und auf jeden Fall weiter so! denen er nun schon fast sein ganzes Leben davonläuft. Da kommt ein Sonnenstrahl in seinen Wald: Sie heißt Rahel von Bredow und ist der erste Mensch, der sich nicht an dem schroffen Äußeren des Försters stört. Zart und leise beginnt sie, die harte Schale um sein Herz zu knacken. Doch dann wird es richtig gefährlich: Rahels Vater hat andere Pläne für seine Tochter - nicht ganz freiwillig, denn er wird erpreßt. Als die Intrigen bei Rahel nicht zum Erfolg führen, wird Grüning angegriffen, bis zum bitteren Ende. Hochspannend - selbst Essen und Schlafen müssen unter diesem Buch leiden. Eigentlich lese ich nicht gern historische Romane. Im Allgemeinen sind sie mir zu flach: ein bißchen Herzschmerz in die Vergangenheit verlegt, mit altertümlicher Sprache garniert und mit etwas zeitgenössischer Würze überpudert. Weil ich bei Büchern die inneren Werte suche, genügt mir das in aller Regel nicht. Dieses Buch ist anders: Die Probleme sind dieselben, wie man sie heute auch noch findet, denn im Grunde plagt sich die Menschheit immer mit sich selbst - und das schon, seit sie besteht. Hier ist jedoch herausgearbeitet, wo sich die beschriebene Epoche von unserer Zeit unterscheidet. Es war nicht so einfach, Gerechtigkeit zu fordern, und Standesunterschiede waren schier unüberwindlich. Die einen hatten so viel Macht, daß die Korruption in vollster Blüte stand - und die anderen mußten darunter leiden. Aber das ist noch nicht alles: Ein Buch lebt von der Sprache, und die ist bemerkenswert. Der Stil und der unterschwellige Humor, gepaart mit der stetigen Spannung, die nur für kurze Erholungspausen nachläßt, hindert den Leser daran, das Buch zur Seite zu legen. Großartig und auf jeden Fall weiter so!
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