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Ehrlicher Schwindler

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Kundenrezensionen

  • 19.08.2018
    Meine Meinung zum dritten Teil der Hochwaldsaga: Ehrlicher Schwindler Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Ferdi ist mittlerweile im Studentenalter und ist deswegen auch von zu Hause weg, und gelang in die gleiche Stadt wo auch seine Schwester zu finden ist. Ausgerechnet der beste Freund von ihm bekommt eine besondere Einladung, denn es gibt Bälle, die nur für auserwählte sind, und Ferdi will unbedingt auch dort dabei sein und fängt das Lügen an, doch Lügen bringen Lügen mit sich und letztlich muss einer sterben, wer das ist? Das muss euch dieses Buch schon selbst verraten. Wie ich das Gelesene empfand: Wow der dritte Teil hat es wirklich in sich, und ich muss sagen, mir hat dieser Teil der Reihe mit am besten gefallen, einerseits weil wirklich ganz viel Herzschmerz im Buch steckte, zum anderen, weil der christliche Glaube und viele Anekdoten zum Glauben dieses Mal den Raum noch mehr einzunehmen. Dabei hat er der Autor auch dieses Mal es geschafft mich tiefer in seine Geschichte hinab zu führen. Charaktere: Ich finde es gut, das in diesem Buch nicht nur alles glatt läuft sondern das ich auch wirklich mitfühlen muss und auch die ein oder andere Träne mit dem Protagonist mitweinen musste. So ist Lisa, die sich an der Schwindsucht ansteckte, noch eine wichtige Schlüsselfigur, wenn auch nur für relative Zeit, dann Ferdi der sich wirklich um Kopf und Kragen bringt und zwar wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. Aber auch die neuen Protagonisten die eingeführt wurden, berührten mich sehr und ich muss sagen, einen Charaktere hätte ich diese bitterböse Spiellaune nicht unterstellen wollen noch erwartet das er diese Rolle einnehmen würde. Am meisten berührte mich aber das Schicksal der beiden Baronessen. Einerseits weil beide so anders sind und doch ähnlich und dann noch weil eine von den beiden erkennen muss, was wahre Vergebung bedeutet. Einfach realistisch und lebensnah. Spannung: Dieses Mal war das Buch extrem spannend, so das ich kaum aufhören wollte mich durchzulesen. So fand ich es auch besonders, dass auch ein Gerichtsfall ganz speziell den Raum einnimmt und das ich dadurch wirklich manche menschlichen Abgründe entdecken darf, aber auch das die Liebe deswegen noch einmal einen ganz speziellen Rahmen bekommt, denn wahre Liebe misst sich nicht daran, was jemand getan oder nicht getan hat, wahre Liebe ist eine Entscheidung. Themen: Im dritten Teil der Reihe geht es um Vergebung und warum es so wichtig ist, Entscheidungen zu treffen, bevor es zu spät ist. Aber auch darum, das manche Lüge nicht gleich enttarnt werden kann, sondern das direkt weitere Lügen folgen und das bitterböse Folgen mich sich bringen kann. Deswegen entscheide weiße welche Richtung du in deinem Leben nimmst und das am besten stets mit deinem Schöpfer, denn er weiß was der gute Weg für dich sein kann, und das ist sehr deutlich die Botschaft dieses Mal, aber auch das Freundschaft manchmal tiefer geht, als es die tiefste Tiefe erahnen lässt. Gut und interessant fand ich, das der Autor das Thema Sterben und Tod auffing und was das Abschied nehmen bewirken könnte, freilich nicht immer so wie es die Butterblume erwarten lässt, denn Abschied tut weh, aber in jedem Abschied steckt auch eine neue Chance, es ist nur die Frage ist jeder bereit diese Chance zu ergreifen. Empfehlung: Ich kann euch diese Serie an das Herz legen, mir hat bisher der dritte Band am besten gefallen und bin erstaunt wie viel Leben man auf so viele Seiten packen kann und das ohne das es langweilig oder schwer wird, freilich hat mich die ein oder andere Szene kurz zum stocken gebracht und ich konnte manchmal nicht am Stück lesen, aber letztlich hat mich diese Serie begeistern und zum mitfühlen bewegen können, am meisten bewegte mich, das der Glaube wirklich eine sehr wichtige Rolle einnahm und der Autor in jedem Buch die ein oder andere Sichtweise auf den christlichen Glauben aufmalte. Deswegen kann ich nur sagen, geniale Serie die wirklich manches auf den Punkt bringt. Wer sich in die Hochwaldsaga aufmacht, sollte sich damit vertraut machen, das der Autor Fiktion und historische Fakten zusammenmengt und gleichzeitig aufklärt, was wahr ist, was wahr hätte sein können und gleichzeitig klar macht, was wirklich nur seiner Ideen entsprungen ist. Bewertung: Ich möchte dem dritten Teil der Hochwaldsage tatsächlich fünf Sterne schenken. Die Spannung war wunderbar und gut dargestellt und gleichzeitig spielte der Autor mit meinem Mitgefühl und ich musste wirklich die ein oder andere Träne loslassen weil mich manches Schicksal wirklich extrem bewegte. Inhalt in meinen Worten: Ferdi ist mittlerweile im Studentenalter und ist deswegen auch von zu Hause weg, und gelang in die gleiche Stadt wo auch seine Schwester zu finden ist. Ausgerechnet der beste Freund von ihm bekommt eine besondere Einladung, denn es gibt Bälle, die nur für auserwählte sind, und Ferdi will unbedingt auch dort dabei sein und fängt das Lügen an, doch Lügen bringen Lügen mit sich und letztlich muss einer sterben, wer das ist? Das muss euch dieses Buch schon selbst verraten. Wie ich das Gelesene empfand: Wow der dritte Teil hat es wirklich in sich, und ich muss sagen, mir hat dieser Teil der Reihe mit am besten gefallen, einerseits weil wirklich ganz viel Herzschmerz im Buch steckte, zum anderen, weil der christliche Glaube und viele Anekdoten zum Glauben dieses Mal den Raum noch mehr einzunehmen. Dabei hat er der Autor auch dieses Mal es geschafft mich tiefer in seine Geschichte hinab zu führen. Charaktere: Ich finde es gut, das in diesem Buch nicht nur alles glatt läuft sondern das ich auch wirklich mitfühlen muss und auch die ein oder andere Träne mit dem Protagonist mitweinen musste. So ist Lisa, die sich an der Schwindsucht ansteckte, noch eine wichtige Schlüsselfigur, wenn auch nur für relative Zeit, dann Ferdi der sich wirklich um Kopf und Kragen bringt und zwar wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. Aber auch die neuen Protagonisten die eingeführt wurden, berührten mich sehr und ich muss sagen, einen Charaktere hätte ich diese bitterböse Spiellaune nicht unterstellen wollen noch erwartet das er diese Rolle einnehmen würde. Am meisten berührte mich aber das Schicksal der beiden Baronessen. Einerseits weil beide so anders sind und doch ähnlich und dann noch weil eine von den beiden erkennen muss, was wahre Vergebung bedeutet. Einfach realistisch und lebensnah. Spannung: Dieses Mal war das Buch extrem spannend, so das ich kaum aufhören wollte mich durchzulesen. So fand ich es auch besonders, dass auch ein Gerichtsfall ganz speziell den Raum einnimmt und das ich dadurch wirklich manche menschlichen Abgründe entdecken darf, aber auch das die Liebe deswegen noch einmal einen ganz speziellen Rahmen bekommt, denn wahre Liebe misst sich nicht daran, was jemand getan oder nicht getan hat, wahre Liebe ist eine Entscheidung. Themen: Im dritten Teil der Reihe geht es um Vergebung und warum es so wichtig ist, Entscheidungen zu treffen, bevor es zu spät ist. Aber auch darum, das manche Lüge nicht gleich enttarnt werden kann, sondern das direkt weitere Lügen folgen und das bitterböse Folgen mich sich bringen kann. Deswegen entscheide weiße welche Richtung du in deinem Leben nimmst und das am besten stets mit deinem Schöpfer, denn er weiß was der gute Weg für dich sein kann, und das ist sehr deutlich die Botschaft dieses Mal, aber auch das Freundschaft manchmal tiefer geht, als es die tiefste Tiefe erahnen lässt. Gut und interessant fand ich, das der Autor das Thema Sterben und Tod auffing und was das Abschied nehmen bewirken könnte, freilich nicht immer so wie es die Butterblume erwarten lässt, denn Abschied tut weh, aber in jedem Abschied steckt auch eine neue Chance, es ist nur die Frage ist jeder bereit diese Chance zu ergreifen. Empfehlung: Ich kann euch diese Serie an das Herz legen, mir hat bisher der dritte Band am besten gefallen und bin erstaunt wie viel Leben man auf so viele Seiten packen kann und das ohne das es langweilig oder schwer wird, freilich hat mich die ein oder andere Szene kurz zum stocken gebracht und ich konnte manchmal nicht am Stück lesen, aber letztlich hat mich diese Serie begeistern und zum mitfühlen bewegen können, am meisten bewegte mich, das der Glaube wirklich eine sehr wichtige Rolle einnahm und der Autor in jedem Buch die ein oder andere Sichtweise auf den christlichen Glauben aufmalte. Deswegen kann ich nur sagen, geniale Serie die wirklich manches auf den Punkt bringt. Wer sich in die Hochwaldsaga aufmacht, sollte sich damit vertraut machen, das der Autor Fiktion und historische Fakten zusammenmengt und gleichzeitig aufklärt, was wahr ist, was wahr hätte sein können und gleichzeitig klar macht, was wirklich nur seiner Ideen entsprungen ist. Bewertung: Ich möchte dem dritten Teil der Hochwaldsage tatsächlich fünf Sterne schenken. Die Spannung war wunderbar und gut dargestellt und gleichzeitig spielte der Autor mit meinem Mitgefühl und ich musste wirklich die ein oder andere Träne loslassen weil mich manches Schicksal wirklich extrem bewegte.
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  • 30.06.2018
    Im dritten Teil der christlichen Familiensaga befinden wir uns in Breslau. Hier versucht Albert Grünings Sohn Ferdinand sein Leben zu meistern, bevor er eines Tages als Förster in die Fußstapfen seines Vaters treten soll. Ferdinand ist ein sehr interessanter, aber auch anstrengender Charakter geworden. Ich finde, er hat sehr viel von seinem Vater, der sich ebenfalls ungern etwas sagen lässt und einen ziemlichen Dickkopf hat. Aber Ferdi hat auch einen eigenen Charakter entwickelt und ist längst nicht so in sich gekehrt wie sein Vater - ganz im Gegenteil. Ferdi ist aufgeschlossen und witzig, nimmt es aber auch mit der Wahrheit nicht so genau. Anstatt für sein Studium zu lernen, hat er nur gesellschaftliche Veranstaltungen und Mädchen im Kopf. Man merkt während der Geschichte, wie er hin- und hergerissen ist dazwischen zu tun, was er will und dem, wovon er eigentlich weiß, dass es das Richtige ist. Michael Meinert hat diesen Kampf wunderbar heraus gearbeitet. Ich habe so mitgefühlt, als sich das Blatt für Ferdi zum Schlechteren wendet. Die dramatische Entwicklung hat eine tolle Spannung erzeugt, vor allem bei den familiären Auseinandersetzungen als auch später vor Gericht. Ich mochte diesen Part, in dem die Gerichtsverhandlung stattfindet, besonders gern, denn hier war Ferdi komplett auf die Hilfe anderer angewiesen und konnte sich nicht mehr selber aus dem Schlamassel ziehen. Natürlich spielt auch der Glaube in diesem christlichen Roman eine große Rolle. Ferdi ist ja eigentlich Christ, glaubt aber, seinen eigenen Weg gehen zu können. Er ist noch jung und fragt nicht viel nach Gott, obwohl es ihm in seinem Elternhaus anders beigebracht wurde. Sogar seine Schwester Lisa dringt nicht mehr so richtig zu ihm durch. Bis zum Schluß fragt man sich, ob Gott noch eingreift und alles zum Guten wendet. Der Autor hat das große Talent, wirklich authentisch über christliche Gedanken und das Leben mit Gott zu schreiben, so dass es nie aufgesetzt und bevormundend klingt. Ich nehme immer viele Anregungen aus seinen Büchern mit, denn die Situationen, in die seine Charaktere geraten, sind einem auch aus dem eigenen Leben nicht alle fremd. In diesem dritten Part der Hochwald-Saga liegt der Schwerpunkt meiner Meinung nach weniger auf dem historischen Setting als auf der Liebesgeschichte. Wer also gerade jetzt im Sommer etwas fürs Herz sucht, ist hier bestens versorgt und sollte sich auch nicht von dem altmodischen Cover abschrecken lassen. Mir persönlich gefällt dieser Stil leider nicht, denn er erinnert mich zu sehr an einen Groschenroman, was auf diese Bücher nun so gar nicht zutrifft! Der Band lässt sich zwar auch als Einzelgeschichte gut lesen, aber ich empfehle, die Reihe von vorne zu beginnen. Dadurch versteht man viel eher, warum Ferdi sich so verhält, wie er es tut. Mir haben Band 1 und 2 sogar noch besser gefallen als dieser Teil, es lohnt sich also auf jeden Fall, die ganze Reihe zu lesen!! Mir fällt es schwer, mich jetzt wieder von der Familie Grüning zu trennen und auf den fünften Band warten zu müssen. Ich hoffe, diese Reihe geht noch ganz lange weiter! (Heike vom Blog Rubines Kamingeflüster) er eines Tages als Förster in die Fußstapfen seines Vaters treten soll. Ferdinand ist ein sehr interessanter, aber auch anstrengender Charakter geworden. Ich finde, er hat sehr viel von seinem Vater, der sich ebenfalls ungern etwas sagen lässt und einen ziemlichen Dickkopf hat. Aber Ferdi hat auch einen eigenen Charakter entwickelt und ist längst nicht so in sich gekehrt wie sein Vater - ganz im Gegenteil. Ferdi ist aufgeschlossen und witzig, nimmt es aber auch mit der Wahrheit nicht so genau. Anstatt für sein Studium zu lernen, hat er nur gesellschaftliche Veranstaltungen und Mädchen im Kopf. Man merkt während der Geschichte, wie er hin- und hergerissen ist dazwischen zu tun, was er will und dem, wovon er eigentlich weiß, dass es das Richtige ist. Michael Meinert hat diesen Kampf wunderbar heraus gearbeitet. Ich habe so mitgefühlt, als sich das Blatt für Ferdi zum Schlechteren wendet. Die dramatische Entwicklung hat eine tolle Spannung erzeugt, vor allem bei den familiären Auseinandersetzungen als auch später vor Gericht. Ich mochte diesen Part, in dem die Gerichtsverhandlung stattfindet, besonders gern, denn hier war Ferdi komplett auf die Hilfe anderer angewiesen und konnte sich nicht mehr selber aus dem Schlamassel ziehen. Natürlich spielt auch der Glaube in diesem christlichen Roman eine große Rolle. Ferdi ist ja eigentlich Christ, glaubt aber, seinen eigenen Weg gehen zu können. Er ist noch jung und fragt nicht viel nach Gott, obwohl es ihm in seinem Elternhaus anders beigebracht wurde. Sogar seine Schwester Lisa dringt nicht mehr so richtig zu ihm durch. Bis zum Schluß fragt man sich, ob Gott noch eingreift und alles zum Guten wendet. Der Autor hat das große Talent, wirklich authentisch über christliche Gedanken und das Leben mit Gott zu schreiben, so dass es nie aufgesetzt und bevormundend klingt. Ich nehme immer viele Anregungen aus seinen Büchern mit, denn die Situationen, in die seine Charaktere geraten, sind einem auch aus dem eigenen Leben nicht alle fremd. In diesem dritten Part der Hochwald-Saga liegt der Schwerpunkt meiner Meinung nach weniger auf dem historischen Setting als auf der Liebesgeschichte. Wer also gerade jetzt im Sommer etwas fürs Herz sucht, ist hier bestens versorgt und sollte sich auch nicht von dem altmodischen Cover abschrecken lassen. Mir persönlich gefällt dieser Stil leider nicht, denn er erinnert mich zu sehr an einen Groschenroman, was auf diese Bücher nun so gar nicht zutrifft! Der Band lässt sich zwar auch als Einzelgeschichte gut lesen, aber ich empfehle, die Reihe von vorne zu beginnen. Dadurch versteht man viel eher, warum Ferdi sich so verhält, wie er es tut. Mir haben Band 1 und 2 sogar noch besser gefallen als dieser Teil, es lohnt sich also auf jeden Fall, die ganze Reihe zu lesen!! Mir fällt es schwer, mich jetzt wieder von der Familie Grüning zu trennen und auf den fünften Band warten zu müssen. Ich hoffe, diese Reihe geht noch ganz lange weiter! (Heike vom Blog Rubines Kamingeflüster)
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  • 22.03.2016
    Schlesien 1877: Während eines Spaziergangs im Hochwald verhindert der Forstwirtschaftsstudent Ferdinand Grüning ein Unglück, bei dem eine Kutsche in den Abgrund zu stürzen droht. Als er die beiden jungen Insassinnen der Kutsche sieht, ist er sofort hingerissen. Ohne ihre Namen zu kennen, beschließt er, sich um ein Wiedersehen zu bemühen. Sein einziger Anhaltspunkt ist ein Ball, der in Breslau stattfinden soll. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Maximilian, als dessen Vetter er sich ausgibt, gelingt es ihm, sich als Graf auf den Ball einzuschleichen. Und tatsächlich trifft er die beiden Unbekannten wieder, die als Baronessen in die adlige Gesellschaft eingeführt werden. Doch er ist nicht der einzige Mann, der Interesse an den Mädchen hat… Und wie kann er aus der Lügengeschichte, in die er immer tiefer rutscht, wieder herauskommen? Bei diesem Buch handelt es sich um Band 3 der Hochwaldsaga, die die Geschichte einer Familie über drei Generationen erzählt. Ferdinand Grüning ist der Sohn vom Oberförster Grüning, von dem der erste Band der Saga handelt, und der Bruder von Lisa, die im zweiten Band die Hauptrolle spielt. Dieses Buch lässt sich jedoch auch gut ohne die Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern lesen, auch wenn es natürlich Spaß macht, die lieb gewonnenen Hauptcharaktere aus den ersten beiden Bänden noch einmal zu treffen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Es passieren viel mehr Ereignisse, als in der Inhaltsangabe angedeutet, so dass es beim Lesen nie langweilig wird. Anfangs habe ich ein wenig Konzentration gebraucht, um die Verwandtschafts- bzw. Bekanntschaftsverhältnisse zu durchblicken. Doch die meiste Zeit war das Lesen sehr entspannend und das Buch hat mich problemlos in die andere Welt hineingerissen. Die Musikstücke \"Lebensstürme\" und \"Feenmärchenwalzer\", die in dem Buch immer wieder erwähnt werden, haben mich durch den entsprechenden Ohrwurm auch in Zeiten, wo ich das Buch nicht in der Hand halten konnte an die Geschichte denken lassen. Da das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, ist auch der Glaube an Gott in diesem Buch ein Thema. Ferdinand ist Christ, auch wenn er zwischendrin von seinen eigenen Maßstäben abweicht. Er denkt immer wieder über seine Beziehung zu Gott nach. Dennoch ist der Glaube keinesfalls aufdringlich, sondern glaubwürdig und zurückhaltend in die Geschichte eingebunden. Normalerweise ist es oft so, dass bei mehreren Bänden einer Buchserie die Qulität mit der Zeit etwas abnimmt. Doch dieser dritte Band hat mir noch besser als der zweite Band gefallen. Mindestens ein weiterer Band wird noch folgen, so dass wir freudig gespannt sein dürfen. Ein wirklich toller, historischer Liebesroman. den Abgrund zu stürzen droht. Als er die beiden jungen Insassinnen der Kutsche sieht, ist er sofort hingerissen. Ohne ihre Namen zu kennen, beschließt er, sich um ein Wiedersehen zu bemühen. Sein einziger Anhaltspunkt ist ein Ball, der in Breslau stattfinden soll. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Maximilian, als dessen Vetter er sich ausgibt, gelingt es ihm, sich als Graf auf den Ball einzuschleichen. Und tatsächlich trifft er die beiden Unbekannten wieder, die als Baronessen in die adlige Gesellschaft eingeführt werden. Doch er ist nicht der einzige Mann, der Interesse an den Mädchen hat… Und wie kann er aus der Lügengeschichte, in die er immer tiefer rutscht, wieder herauskommen? Bei diesem Buch handelt es sich um Band 3 der Hochwaldsaga, die die Geschichte einer Familie über drei Generationen erzählt. Ferdinand Grüning ist der Sohn vom Oberförster Grüning, von dem der erste Band der Saga handelt, und der Bruder von Lisa, die im zweiten Band die Hauptrolle spielt. Dieses Buch lässt sich jedoch auch gut ohne die Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern lesen, auch wenn es natürlich Spaß macht, die lieb gewonnenen Hauptcharaktere aus den ersten beiden Bänden noch einmal zu treffen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Es passieren viel mehr Ereignisse, als in der Inhaltsangabe angedeutet, so dass es beim Lesen nie langweilig wird. Anfangs habe ich ein wenig Konzentration gebraucht, um die Verwandtschafts- bzw. Bekanntschaftsverhältnisse zu durchblicken. Doch die meiste Zeit war das Lesen sehr entspannend und das Buch hat mich problemlos in die andere Welt hineingerissen. Die Musikstücke \"Lebensstürme\" und \"Feenmärchenwalzer\", die in dem Buch immer wieder erwähnt werden, haben mich durch den entsprechenden Ohrwurm auch in Zeiten, wo ich das Buch nicht in der Hand halten konnte an die Geschichte denken lassen. Da das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, ist auch der Glaube an Gott in diesem Buch ein Thema. Ferdinand ist Christ, auch wenn er zwischendrin von seinen eigenen Maßstäben abweicht. Er denkt immer wieder über seine Beziehung zu Gott nach. Dennoch ist der Glaube keinesfalls aufdringlich, sondern glaubwürdig und zurückhaltend in die Geschichte eingebunden. Normalerweise ist es oft so, dass bei mehreren Bänden einer Buchserie die Qulität mit der Zeit etwas abnimmt. Doch dieser dritte Band hat mir noch besser als der zweite Band gefallen. Mindestens ein weiterer Band wird noch folgen, so dass wir freudig gespannt sein dürfen. Ein wirklich toller, historischer Liebesroman.
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  • 06.12.2015
    Über das Buchcover: Mir persönlich gefällt das Cover nicht. Der junge Mann im schwarzen Anzug und Zylinder macht einen sehr unsympathischen Eindruck auf mich. Mit der geschwollenen Unterlippe und den engen Augen wirkt er sehr dominant. Die hübsche, junge Frau an seiner Seite ist leider unscharf, obwohl sie vor dem Grafen steht, und eigentlich besser zu sehen sein müsste, gerade weil sie vor dem Grafen steht. Meiner Meinung nach, weißt das Titelbild darauf hin, dass der Cover-Designer schlechte Arbeit gemacht hat. Der Titel dagegen ist perfekt. Schön groß und in zwei verschiedenen Farben. Die rote Schrift sticht am besten hervor und weckt sofort die Neugier, um zu erfahren, wie wohl die Geschichte ist. Über das Buch: Weil ich die beiden Bände davor nicht gelesen habe, fand ich den Einstieg wegen der vielen Namen mit Adelstiteln ein bisschen schwierig, aber nach einigen Kapiteln fand ich mich gut zurecht. Die Geschichte ist sehr interessant und hochspannend. Ich konnte das Buch an manchen Tagen sehr schwer aus den Händen geben. Zu meinen Lieblingsfiguren wurden Ferdinand, Lena, Stefanie und als Bösewicht Mutius. Ferdinand ist ein junger Mann (25 J.) und studiert die Forstwirtschaft. Nach seinem Studium möchte er in die Fußstapfen seines Vaters treten und den Dienst eines Oberförsters übernehmen. Sein Vater könne dann in den Ruhestand gehen. Noch vor seinen Endprüfungen begegnet Ferdinand zum ersten Mal den hübschen Baronessen, Lena und Stefanie. Er rettet ihnen das Leben und möchte sie bald wiedersehen. Aber, weil er kein Adeliger ist und somit als Bürgerlicher nicht zu ihren Kreisen gehört, darf er sie nicht wiedersehen. Trotzdem findet Ferdinand einen Weg und erschleicht sich einen Zutritt zum Ball. Dort kommt er den beiden Baronessen näher und verliebt sich in Lena. Er kann nicht anders, als an sie denken. Aber Lena nimmt einen großen Abstand von ihm. Schließlich kennt sie Ferdinand, der vorgibt ein Graf zu sein, nicht und ihr Onkel Mutius möchte sie mit ihm verheiraten. Lena sagt dem charmanten Grafen den Tanz ab und geht auf Abstand. Diese Zurückhaltung nutzt ihr tiefgläubiger Vetter Güssow und versucht von ihr die Erlaubnis zu erbitten, um sie werben zu dürfen. Als Lena ihn abweist, reagiert der Vetter zuerst verletzt und enttäuscht, aber noch möchte er das Handtuch nicht schmeißen. Stefanie verliebt sich auf den ersten Blick in ihren Retter. Und als sie auf dem Ball erfährt, dass Ferdinand ein Graf ist (mit dem Rang über ihr) und noch dazu mit der königlichen Familie verwandt ist, versucht sie mit allen Mitteln seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, was nicht besonders schwer ist. Ferdinand ist zwar von Lena fasziniert, glaubt für sie etwas zu empfinden, aber Stefanie hat ihm so den Kopf verdreht, dass er bald überzeugt ist, dass sie die richtige Frau für ihn ist. Ferdinand möchte unbedingt eine Adelige heiraten, so wie es sein Vater und seine Schwester getan haben, und die fröhliche Stefanie wäre dazu gerade perfekt. Was einen schönen und abenteuerlichen Anfang genommen hat, geht später sehr turbulent weiter. Durch Ferdinands leichtsinnige Lügen werden noch einige Menschen Leid erfahren. Werden sie ihm alle vergeben können? Mutius ist Lenas und Stefanies Onkel. Seine Finanzen stehen sehr schlecht. Und um sein Gut nicht zu verlieren, versucht er Lenas und Stefanies Eltern zu erpressen. Baronin Aurelia und Baron Georg Friedrich hüten seit vielen Jahren ein Geheimnis und wenn davon alle Welt erfährt, dann gibt es einen riesen Skandal. Es ist das erste Buch, dass ich von dem Autor Michael Meinert gelesen habe, aber es ist eines der besten Büchern, das ich bis je überhaupt gelesen habe. Wenn man das Buch liest, dann merkt man, dass der Autor sehr gut recherchiert hat. Das Buch ist mit einem leichten Schreibstil interessant geschrieben und hochspannend. Oft tauchen Dialoge in bayrischem Dialekt auf, die ich angenehm und oft lustig fand. In diesem Buch sind sehr viele Kapiteln (103), sie sind oft kurz und auch mittellang. Was mir an diesem Buch gefallen hat: Ok, Ferdinand macht einen leichtsinnigen Fehler, indem er zu einer für ihn verbotenen Gesellschaft geht und sich als Graf ausgibt. Später passieren dadurch Dinge, die ihm, aber auch den anderen das Herz brechen. Und trotzdem, wo vieles schon zu spät und nicht mehr wieder gut zu machen ist, kommt er und möchte sich bei jedem entschuldigen. Was noch möglich ist, wieder gut machen. Für seine Schuld droht ihm eine Gefängnisstrafe. Aber anstatt an eine Flucht zu denken, liest er in der Bibel und hofft auf Gott. Gott wird allen zeigen, ob er wirklich schuld ist. Mir hat das Buch Ehrlicher Schwindler super gefallen. Ich hatte so schöne Lesestunden, wie lange nicht mehr. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen und er/sie wird es nicht enttäuscht. auf mich. Mit der geschwollenen Unterlippe und den engen Augen wirkt er sehr dominant. Die hübsche, junge Frau an seiner Seite ist leider unscharf, obwohl sie vor dem Grafen steht, und eigentlich besser zu sehen sein müsste, gerade weil sie vor dem Grafen steht. Meiner Meinung nach, weißt das Titelbild darauf hin, dass der Cover-Designer schlechte Arbeit gemacht hat. Der Titel dagegen ist perfekt. Schön groß und in zwei verschiedenen Farben. Die rote Schrift sticht am besten hervor und weckt sofort die Neugier, um zu erfahren, wie wohl die Geschichte ist. Über das Buch: Weil ich die beiden Bände davor nicht gelesen habe, fand ich den Einstieg wegen der vielen Namen mit Adelstiteln ein bisschen schwierig, aber nach einigen Kapiteln fand ich mich gut zurecht. Die Geschichte ist sehr interessant und hochspannend. Ich konnte das Buch an manchen Tagen sehr schwer aus den Händen geben. Zu meinen Lieblingsfiguren wurden Ferdinand, Lena, Stefanie und als Bösewicht Mutius. Ferdinand ist ein junger Mann (25 J.) und studiert die Forstwirtschaft. Nach seinem Studium möchte er in die Fußstapfen seines Vaters treten und den Dienst eines Oberförsters übernehmen. Sein Vater könne dann in den Ruhestand gehen. Noch vor seinen Endprüfungen begegnet Ferdinand zum ersten Mal den hübschen Baronessen, Lena und Stefanie. Er rettet ihnen das Leben und möchte sie bald wiedersehen. Aber, weil er kein Adeliger ist und somit als Bürgerlicher nicht zu ihren Kreisen gehört, darf er sie nicht wiedersehen. Trotzdem findet Ferdinand einen Weg und erschleicht sich einen Zutritt zum Ball. Dort kommt er den beiden Baronessen näher und verliebt sich in Lena. Er kann nicht anders, als an sie denken. Aber Lena nimmt einen großen Abstand von ihm. Schließlich kennt sie Ferdinand, der vorgibt ein Graf zu sein, nicht und ihr Onkel Mutius möchte sie mit ihm verheiraten. Lena sagt dem charmanten Grafen den Tanz ab und geht auf Abstand. Diese Zurückhaltung nutzt ihr tiefgläubiger Vetter Güssow und versucht von ihr die Erlaubnis zu erbitten, um sie werben zu dürfen. Als Lena ihn abweist, reagiert der Vetter zuerst verletzt und enttäuscht, aber noch möchte er das Handtuch nicht schmeißen. Stefanie verliebt sich auf den ersten Blick in ihren Retter. Und als sie auf dem Ball erfährt, dass Ferdinand ein Graf ist (mit dem Rang über ihr) und noch dazu mit der königlichen Familie verwandt ist, versucht sie mit allen Mitteln seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, was nicht besonders schwer ist. Ferdinand ist zwar von Lena fasziniert, glaubt für sie etwas zu empfinden, aber Stefanie hat ihm so den Kopf verdreht, dass er bald überzeugt ist, dass sie die richtige Frau für ihn ist. Ferdinand möchte unbedingt eine Adelige heiraten, so wie es sein Vater und seine Schwester getan haben, und die fröhliche Stefanie wäre dazu gerade perfekt. Was einen schönen und abenteuerlichen Anfang genommen hat, geht später sehr turbulent weiter. Durch Ferdinands leichtsinnige Lügen werden noch einige Menschen Leid erfahren. Werden sie ihm alle vergeben können? Mutius ist Lenas und Stefanies Onkel. Seine Finanzen stehen sehr schlecht. Und um sein Gut nicht zu verlieren, versucht er Lenas und Stefanies Eltern zu erpressen. Baronin Aurelia und Baron Georg Friedrich hüten seit vielen Jahren ein Geheimnis und wenn davon alle Welt erfährt, dann gibt es einen riesen Skandal. Es ist das erste Buch, dass ich von dem Autor Michael Meinert gelesen habe, aber es ist eines der besten Büchern, das ich bis je überhaupt gelesen habe. Wenn man das Buch liest, dann merkt man, dass der Autor sehr gut recherchiert hat. Das Buch ist mit einem leichten Schreibstil interessant geschrieben und hochspannend. Oft tauchen Dialoge in bayrischem Dialekt auf, die ich angenehm und oft lustig fand. In diesem Buch sind sehr viele Kapiteln (103), sie sind oft kurz und auch mittellang. Was mir an diesem Buch gefallen hat: Ok, Ferdinand macht einen leichtsinnigen Fehler, indem er zu einer für ihn verbotenen Gesellschaft geht und sich als Graf ausgibt. Später passieren dadurch Dinge, die ihm, aber auch den anderen das Herz brechen. Und trotzdem, wo vieles schon zu spät und nicht mehr wieder gut zu machen ist, kommt er und möchte sich bei jedem entschuldigen. Was noch möglich ist, wieder gut machen. Für seine Schuld droht ihm eine Gefängnisstrafe. Aber anstatt an eine Flucht zu denken, liest er in der Bibel und hofft auf Gott. Gott wird allen zeigen, ob er wirklich schuld ist. Mir hat das Buch Ehrlicher Schwindler super gefallen. Ich hatte so schöne Lesestunden, wie lange nicht mehr. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen und er/sie wird es nicht enttäuscht.
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  • 28.11.2015
    „Autoren sind Entführer“ (S. 7) – und Michael Meinert ist ein ganz grandioser, gewiefter Entführer! Er hat mich mit seinem dritten Hochwald-Saga Band ins Jahr 1877 entführt, genauer gesagt nach Breslau. Dort studiert Ferdinand Grüning Forstwissenschaften. Bei seinem Besuch in seiner Heimat, dem Schneeberger Forst, begegnet er den Sommerfrischlerinnen Stefanie und Helena von Hohenau. Ferdi kann die beiden Baronessen in letzter Sekunde vor einem Kutschunglück bewahren. Von den beiden jungen Damen äußerst angetan denkt er sich mit Hilfe seines Freundes Max von Bassewitz eine List aus, wie er sich in die höhere Gesellschaft Breslaus einschleichen und so in Kontakt zu den Baronessen kommen kann: Der abenteuerlustige und verwegene junge Mann gibt sich als Graf von Wedell aus – nicht ahnend, welche Turbulenzen er damit auslöst, denn die Scharade droht aufzufliegen und Ferdi wäre somit der Hochstapelei schuldig... Michael Meinert hat es mir sehr schwer gemacht, seiner Entführung zu entfliehen! Dank vieler Cliffhanger und wechselnder Handlungsorte wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht und – schwupp – hatte ich diesen 629 Seiten Wälzer durchgelesen. Auch wenn ich zu Beginn dachte den Ausgang der Geschichte zu erahnen wendete sich das Blatt mehrmals und sorgte für einige Überraschungen. Nebenbei erfährt man einiges zur Lebensweise der damaligen Zeit und Glaubensthemen fließen zur Handlung passend ein. Dem Titel kann man schon entnehmen, dass Lüge und Unehrlichkeit ein großes Thema in diesem Roman sind, aber auch die Liebe spielt eine große Rolle, ohne in Kitsch abzudriften. Im positiven Sinne auffällig sind die Eigenarten und „Ticks“ der einzelnen Romanfiguren. So hatte ich während des Lesens immer eine genaue Vorstellung und einen Wiedererkennungseffekt, der es mir möglich machte, die verhältnismäßig vielen Figuren auseinander zu halten. Ferdi steht natürlich im Fokus, aber erfreulicherweise bekommen die anderen, teils schon vertrauten Romanfiguren, eine Stimme. So erfährt man, im Gegensatz zu Ferdi, welche Entwicklungen sich an den anderen Schauplätzen ergeben, was die Spannung zusätzlich anheizt. Wer sehr gut recherchierte, authentische historische Romane mag kommt bei diesem Buch auf seine Kosten. Im Anhang klärt der Autor den Leser darüber auf, welcher Teil der Handlung fiktiv ist und was den Tatsachen entspricht. Man kann dieses Buch zwar ohne Vorkenntnisse der vorigen Bände lesen, aber es ist dennoch von Vorteil die Reihenfolge einzuhalten, da man sich sonst ein wenig Spannung für die ersten beiden Bände nimmt. Weitere Hochwaldsaga-Bände sind erfreulicherweise in Planung. Ich freue mich und bin sehr gespannt auf meine nächste Entführung! Smilla507 ins Jahr 1877 entführt, genauer gesagt nach Breslau. Dort studiert Ferdinand Grüning Forstwissenschaften. Bei seinem Besuch in seiner Heimat, dem Schneeberger Forst, begegnet er den Sommerfrischlerinnen Stefanie und Helena von Hohenau. Ferdi kann die beiden Baronessen in letzter Sekunde vor einem Kutschunglück bewahren. Von den beiden jungen Damen äußerst angetan denkt er sich mit Hilfe seines Freundes Max von Bassewitz eine List aus, wie er sich in die höhere Gesellschaft Breslaus einschleichen und so in Kontakt zu den Baronessen kommen kann: Der abenteuerlustige und verwegene junge Mann gibt sich als Graf von Wedell aus – nicht ahnend, welche Turbulenzen er damit auslöst, denn die Scharade droht aufzufliegen und Ferdi wäre somit der Hochstapelei schuldig... Michael Meinert hat es mir sehr schwer gemacht, seiner Entführung zu entfliehen! Dank vieler Cliffhanger und wechselnder Handlungsorte wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht und – schwupp – hatte ich diesen 629 Seiten Wälzer durchgelesen. Auch wenn ich zu Beginn dachte den Ausgang der Geschichte zu erahnen wendete sich das Blatt mehrmals und sorgte für einige Überraschungen. Nebenbei erfährt man einiges zur Lebensweise der damaligen Zeit und Glaubensthemen fließen zur Handlung passend ein. Dem Titel kann man schon entnehmen, dass Lüge und Unehrlichkeit ein großes Thema in diesem Roman sind, aber auch die Liebe spielt eine große Rolle, ohne in Kitsch abzudriften. Im positiven Sinne auffällig sind die Eigenarten und „Ticks“ der einzelnen Romanfiguren. So hatte ich während des Lesens immer eine genaue Vorstellung und einen Wiedererkennungseffekt, der es mir möglich machte, die verhältnismäßig vielen Figuren auseinander zu halten. Ferdi steht natürlich im Fokus, aber erfreulicherweise bekommen die anderen, teils schon vertrauten Romanfiguren, eine Stimme. So erfährt man, im Gegensatz zu Ferdi, welche Entwicklungen sich an den anderen Schauplätzen ergeben, was die Spannung zusätzlich anheizt. Wer sehr gut recherchierte, authentische historische Romane mag kommt bei diesem Buch auf seine Kosten. Im Anhang klärt der Autor den Leser darüber auf, welcher Teil der Handlung fiktiv ist und was den Tatsachen entspricht. Man kann dieses Buch zwar ohne Vorkenntnisse der vorigen Bände lesen, aber es ist dennoch von Vorteil die Reihenfolge einzuhalten, da man sich sonst ein wenig Spannung für die ersten beiden Bände nimmt. Weitere Hochwaldsaga-Bände sind erfreulicherweise in Planung. Ich freue mich und bin sehr gespannt auf meine nächste Entführung! Smilla507
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