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Der zerrissene Graf

Der zerrissene Graf

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Kundenrezensionen

  • 05.04.2014
    "...Aber ihr habt uns Kinder immer zu Liebe und Vergebungsbereitschaft aufgefordert, warum handelt ihr dann nicht selbst danach?..." Wir befinden uns im Jahre 1866 in Breslau. Graf Ludwig von Schleinitz rettet Valeria von Mutius das Leben. Um ihre Aufmerksamkeit weiter zu erhalten, lässt er im Kreise der Offiziere verlauten, dass er in Uniform ins verfeindete Österreich reiten wird, um von dort Rosen zu holen. Auf den Rückweg, der zur Flucht vor den Österreichern wird, sieht er im Hochwald bei Wölfelsgrund ein junges Mädchen liegen und schlafen. Ihr Anblick rührt ihn so, dass er ihr die Rosen zur Seite legt. Es handelt sich um Teil 2 der Hochland-Saga. Seit der Hochzeit von Albert Grüning und Rahel sind 17 Jahre vergangen. Mittlerweile hat das Paar zwei Kinder, die 15jährige Tochter Elisabeth, und den zwei Jahre jüngeren Sohn Ferdi. Außerdem ist Elzner gerade im Forsthaus als Forstgehilfe eingezogen. Sein Interesse gilt aber weniger der Arbeit, sondern Elisabeth. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Albert Grüning könnte man fast als stur bezeichnen. Er ist nicht bereit, eine einmal gefasste Meinung zu revidieren. Elisabeth liebt die Natur und den Wald. Die Begegnung mit Graf von Schleinitz ließ ihr junges Herz entflammen. Ferdi ist ein typischer junge. Er ist überall und nirgends, kommt hinter jedes Geheimnis und ist für jedes noch so riskante Abenteuer zu haben. Graf von Schleinitz führt einen leichten Lebenswandel. Im Kreise der Offiziere ist Spiel und Alkohol an der Tagesordnung. Früh hat er seine Eltern verloren. Sein Onkel hält ihn kurz. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Dazu hat er ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen den handelnden Personen aufgebaut. Sympathie und Antipathie sind ungleich verteilt. Das führt nicht nur zu einer abwechslungsreichen Handlung, sondern lässt auch die positiven und negativen Seiten der Protagonisten deutlich hervortreten. Missgunst, Neid und Intrige sorgen für zusätzliche Konflikte. Bei all dem darf nicht übersehen werden, dass den Personen oft keine Zeit für lange Überlegungen blieb, denn der Krieg mit Frankreich stand vor der Tür. Besondere Sorgfalt hat der Autor auf die Entwicklung des Grafen gelegt. Sehr realistisch wird dargestellt, wie er versucht, sein Leben zu ändern. Doch nicht jeder ist davon begeistert. Das Auf und Ab wirkt sehr authentisch. Lisas Glaube und die Erinnerung seiner Schwester an den Gott der Kindheit berühren ihn, die Ehre eines preußischen Offiziers, der vor nichts und niemand kapituliert, und die Laster, die das Grau des Alltags vertreiben oder beschönigen, sind der Gegenpart. Der Roman ist logisch durchstrukturiert. Glaubt man, die Schwierigkeiten sind beseitigt, taucht ein neues Problem auf. Dadurch kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, zu sehr fesselt die Geschichte. Wie im ersten Teil befinden sich auch hier am Anfang eine Karte und Informationen über die Zeit. Das Cover passt zu Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Christliche Werte wurden gekonnt in eine spannende Handlung integriert. Gut recherchierte historische Ereignisse bilden den Rahmen dazu. uns im Jahre 1866 in Breslau. Graf Ludwig von Schleinitz rettet Valeria von Mutius das Leben. Um ihre Aufmerksamkeit weiter zu erhalten, lässt er im Kreise der Offiziere verlauten, dass er in Uniform ins verfeindete Österreich reiten wird, um von dort Rosen zu holen. Auf den Rückweg, der zur Flucht vor den Österreichern wird, sieht er im Hochwald bei Wölfelsgrund ein junges Mädchen liegen und schlafen. Ihr Anblick rührt ihn so, dass er ihr die Rosen zur Seite legt. Es handelt sich um Teil 2 der Hochland-Saga. Seit der Hochzeit von Albert Grüning und Rahel sind 17 Jahre vergangen. Mittlerweile hat das Paar zwei Kinder, die 15jährige Tochter Elisabeth, und den zwei Jahre jüngeren Sohn Ferdi. Außerdem ist Elzner gerade im Forsthaus als Forstgehilfe eingezogen. Sein Interesse gilt aber weniger der Arbeit, sondern Elisabeth. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Albert Grüning könnte man fast als stur bezeichnen. Er ist nicht bereit, eine einmal gefasste Meinung zu revidieren. Elisabeth liebt die Natur und den Wald. Die Begegnung mit Graf von Schleinitz ließ ihr junges Herz entflammen. Ferdi ist ein typischer junge. Er ist überall und nirgends, kommt hinter jedes Geheimnis und ist für jedes noch so riskante Abenteuer zu haben. Graf von Schleinitz führt einen leichten Lebenswandel. Im Kreise der Offiziere ist Spiel und Alkohol an der Tagesordnung. Früh hat er seine Eltern verloren. Sein Onkel hält ihn kurz. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Dazu hat er ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen den handelnden Personen aufgebaut. Sympathie und Antipathie sind ungleich verteilt. Das führt nicht nur zu einer abwechslungsreichen Handlung, sondern lässt auch die positiven und negativen Seiten der Protagonisten deutlich hervortreten. Missgunst, Neid und Intrige sorgen für zusätzliche Konflikte. Bei all dem darf nicht übersehen werden, dass den Personen oft keine Zeit für lange Überlegungen blieb, denn der Krieg mit Frankreich stand vor der Tür. Besondere Sorgfalt hat der Autor auf die Entwicklung des Grafen gelegt. Sehr realistisch wird dargestellt, wie er versucht, sein Leben zu ändern. Doch nicht jeder ist davon begeistert. Das Auf und Ab wirkt sehr authentisch. Lisas Glaube und die Erinnerung seiner Schwester an den Gott der Kindheit berühren ihn, die Ehre eines preußischen Offiziers, der vor nichts und niemand kapituliert, und die Laster, die das Grau des Alltags vertreiben oder beschönigen, sind der Gegenpart. Der Roman ist logisch durchstrukturiert. Glaubt man, die Schwierigkeiten sind beseitigt, taucht ein neues Problem auf. Dadurch kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, zu sehr fesselt die Geschichte. Wie im ersten Teil befinden sich auch hier am Anfang eine Karte und Informationen über die Zeit. Das Cover passt zu Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Christliche Werte wurden gekonnt in eine spannende Handlung integriert. Gut recherchierte historische Ereignisse bilden den Rahmen dazu.
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  • 04.04.2014
    "Hier hat vor fünf Jahren alles begonnen, mit einem Strauß gestohlener Rosen aus Österreich." Aufgrund des beeindruckenden Leseerlebnisses betreffend den ersten Band dieser Saga ging ich mit einer entsprechend großen Erwartungshaltung an diese Lektüre heran  und wurde nicht enttäuscht. Der Autor entführte mich erneut in den Wölfelsgrund, wo im malerischen Hochwald Oberförster Albert Grüning mit seiner Ehefrau Rahel und den beiden Kindern Elisabeth und Ferdinand lebt. Der mürrische Grießgram und Menschenfeind aus dem ersten Band Gescheiterte Flucht ist mittlerweile viele Jahre mit seiner geliebten Rahel verheiratet. Ein vor kurzem in seine Dienste getretener Forstgehilfe namens Gustav Elzner logiert nun ebenso unter seinem Dach, wie auch Graf Ludwig von Schleinitz. Der junge Leutnant gerät bei der Einlösung einer waghalsigen Wette unter seinen Kameraden beinahe in Lebensgefahr, als er widerrechtlich die Grenze passiert, um Rosen für die hübsche Tochter seines Generals zu stehlen. Während seiner Flucht durch den Hochwald entdeckt er auf der Lichtung neben der Altenburg ein schlafendes Mädchen, dessen Anmut und Unschuld ihn völlig bezaubert und ihn in seinen Bann zieht. Ohne lange zu Überlegen legt er die mühsam erkämpften Rosen neben der schlafenden Schönheit ins Gras und weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er in diesem Moment auch sein Herz für alle Zeiten in ihre Hände gelegt hat. Michael Meinert, dessen eindrucksvollen Schreibstil ich bereits durch die Hochwald-Saga 1 über alle Maßen zu schätzen gelernt habe, liefert auch mit seinem zweiten Band einen Roman, der mit einer wahren Fülle von Ereignissen aufwartet. Der Autor konzentriert sich diesmal auf seinen Protagonisten Schleinitz, der durch die Begegnung mit der bezaubernden Försterstochter, die er seine Prinzessin aus dem Hochwald nennt, völlig verwandelt wird. Sein Leben in der Stadt, wo er seine dienstfreie Zeit mit dem Glücksspiel und dem Hofieren oberflächlicher Frauen verbringt, wo er es genießt, Feste zu feiern und auch dem Alkohol zugetan ist, erscheint ihm nach seiner Zeit im Hochwald plötzlich oberflächlich und leer. Zu seinem gefährlichen Auftrag, der Jagd nach Spionen an der Grenze zum Feindesland, kommen auch noch Intrigen eines seiner angeblichen besten Freunde hinzu  und eine verruchte junge Frau, die ihm mit aller Macht die Fesseln der Ehe anlegen möchte. Valerie, die schöne stolze Tochter des Generals, versucht mit raffinierten Mitteln durch eine Heirat mit Ludwig zur Gräfin zu avancieren, ihr Bruder Julius hat hingegen das Vermögen im Sinn, das nach des Onkels Tod an dessen Neffen Ludwig fallen wird. Viele spannende Verwicklungen und exzellent recherchierte Details über das Leben zu dieser Zeit bringen einen hohen Spannungsfaktor in dieses Buch. Der Autor hat auch ausgezeichnet ausgearbeitete Nebenfiguren geschaffen, die den Leser nicht unberührt lassen. Wie bereits sein Vorgänger hatte es auch der zweite Teil dieser Saga geschafft, mich tief ins Geschehen einzubeziehen, mich dermaßen zu fesseln, dass ich es kaum schaffte, den Roman aus der Hand zu legen. Was mich ganz besonders berührt hat, war der tiefe Glaube, den Michael Meinert auf wundervolle Art und Weise zu vermitteln vermochte. Auf der einen Seite eine tief gläubige Försterfamilie, durch deren Einfluss letztendlich auch Ludwig sein Leben in Gottes Hände legte, auf der anderen Seite Ludwigs sympathische Schwester Regina, die es nie aufgegeben hat, Ludwig mit ihrer sanften, beharrlichen Art auf den rechten Weg zurück zu führen. Ich möchte kurz das Coverfoto des Buches erwähnen, das mir zunächst gefällig erschien. Nachdem ich jedoch als stiller Beobachter diesen wunderschönen Hochwald und das schlichte, gläubige Mädchen mit dem Herzen aus Gold kennen lernen durfte, kam mir die junge Frau auf dem Buchdeckel zu auffällig und grell gekleidet vor. Die Szene, die ich nach der Lektüre im Kopf hatte, wäre zwar ein hoch auf dem Pferd sitzender Leutnant, die junge Dame stellte ich mir jedoch in der Nähe der Altenburg im Gras schlummernd vor, um sie herum viele rote Rosen. Hier hat vor fünf Jahren alles begonnen, sagte Schleinitz. Mit einem Strauß gestohlener Rosen aus Österreich. Diese Aussage prägte sich mir ganz fest ein, und mit dem Titel dieses Buches werde ich wohl für immer exakt so eine Szene verbinden. Ich möchte mich abschließend von ganzem Herzen beim BOAS-Verlag und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde für diese wundervolle Lektüre bedanken. Vielen Dank auch für die einmalige Möglichkeit, sich mit Autor und Verlag im Zuge einer Leserunde über den Inhalt auszutauschen und Fragen zu stellen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung, auf den dritten Band der Hochwald-Saga, und blicke dessen Erscheinungsdatum voller Vorfreude entgegen. Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für beide (!) Bände dieser Saga. betreffend den ersten Band dieser Saga ging ich mit einer entsprechend großen Erwartungshaltung an diese Lektüre heran  und wurde nicht enttäuscht. Der Autor entführte mich erneut in den Wölfelsgrund, wo im malerischen Hochwald Oberförster Albert Grüning mit seiner Ehefrau Rahel und den beiden Kindern Elisabeth und Ferdinand lebt. Der mürrische Grießgram und Menschenfeind aus dem ersten Band Gescheiterte Flucht ist mittlerweile viele Jahre mit seiner geliebten Rahel verheiratet. Ein vor kurzem in seine Dienste getretener Forstgehilfe namens Gustav Elzner logiert nun ebenso unter seinem Dach, wie auch Graf Ludwig von Schleinitz. Der junge Leutnant gerät bei der Einlösung einer waghalsigen Wette unter seinen Kameraden beinahe in Lebensgefahr, als er widerrechtlich die Grenze passiert, um Rosen für die hübsche Tochter seines Generals zu stehlen. Während seiner Flucht durch den Hochwald entdeckt er auf der Lichtung neben der Altenburg ein schlafendes Mädchen, dessen Anmut und Unschuld ihn völlig bezaubert und ihn in seinen Bann zieht. Ohne lange zu Überlegen legt er die mühsam erkämpften Rosen neben der schlafenden Schönheit ins Gras und weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er in diesem Moment auch sein Herz für alle Zeiten in ihre Hände gelegt hat. Michael Meinert, dessen eindrucksvollen Schreibstil ich bereits durch die Hochwald-Saga 1 über alle Maßen zu schätzen gelernt habe, liefert auch mit seinem zweiten Band einen Roman, der mit einer wahren Fülle von Ereignissen aufwartet. Der Autor konzentriert sich diesmal auf seinen Protagonisten Schleinitz, der durch die Begegnung mit der bezaubernden Försterstochter, die er seine Prinzessin aus dem Hochwald nennt, völlig verwandelt wird. Sein Leben in der Stadt, wo er seine dienstfreie Zeit mit dem Glücksspiel und dem Hofieren oberflächlicher Frauen verbringt, wo er es genießt, Feste zu feiern und auch dem Alkohol zugetan ist, erscheint ihm nach seiner Zeit im Hochwald plötzlich oberflächlich und leer. Zu seinem gefährlichen Auftrag, der Jagd nach Spionen an der Grenze zum Feindesland, kommen auch noch Intrigen eines seiner angeblichen besten Freunde hinzu  und eine verruchte junge Frau, die ihm mit aller Macht die Fesseln der Ehe anlegen möchte. Valerie, die schöne stolze Tochter des Generals, versucht mit raffinierten Mitteln durch eine Heirat mit Ludwig zur Gräfin zu avancieren, ihr Bruder Julius hat hingegen das Vermögen im Sinn, das nach des Onkels Tod an dessen Neffen Ludwig fallen wird. Viele spannende Verwicklungen und exzellent recherchierte Details über das Leben zu dieser Zeit bringen einen hohen Spannungsfaktor in dieses Buch. Der Autor hat auch ausgezeichnet ausgearbeitete Nebenfiguren geschaffen, die den Leser nicht unberührt lassen. Wie bereits sein Vorgänger hatte es auch der zweite Teil dieser Saga geschafft, mich tief ins Geschehen einzubeziehen, mich dermaßen zu fesseln, dass ich es kaum schaffte, den Roman aus der Hand zu legen. Was mich ganz besonders berührt hat, war der tiefe Glaube, den Michael Meinert auf wundervolle Art und Weise zu vermitteln vermochte. Auf der einen Seite eine tief gläubige Försterfamilie, durch deren Einfluss letztendlich auch Ludwig sein Leben in Gottes Hände legte, auf der anderen Seite Ludwigs sympathische Schwester Regina, die es nie aufgegeben hat, Ludwig mit ihrer sanften, beharrlichen Art auf den rechten Weg zurück zu führen. Ich möchte kurz das Coverfoto des Buches erwähnen, das mir zunächst gefällig erschien. Nachdem ich jedoch als stiller Beobachter diesen wunderschönen Hochwald und das schlichte, gläubige Mädchen mit dem Herzen aus Gold kennen lernen durfte, kam mir die junge Frau auf dem Buchdeckel zu auffällig und grell gekleidet vor. Die Szene, die ich nach der Lektüre im Kopf hatte, wäre zwar ein hoch auf dem Pferd sitzender Leutnant, die junge Dame stellte ich mir jedoch in der Nähe der Altenburg im Gras schlummernd vor, um sie herum viele rote Rosen. Hier hat vor fünf Jahren alles begonnen, sagte Schleinitz. Mit einem Strauß gestohlener Rosen aus Österreich. Diese Aussage prägte sich mir ganz fest ein, und mit dem Titel dieses Buches werde ich wohl für immer exakt so eine Szene verbinden. Ich möchte mich abschließend von ganzem Herzen beim BOAS-Verlag und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde für diese wundervolle Lektüre bedanken. Vielen Dank auch für die einmalige Möglichkeit, sich mit Autor und Verlag im Zuge einer Leserunde über den Inhalt auszutauschen und Fragen zu stellen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung, auf den dritten Band der Hochwald-Saga, und blicke dessen Erscheinungsdatum voller Vorfreude entgegen. Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für beide (!) Bände dieser Saga.
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